Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) - Ortsgruppe Emsdetten e.V.-

  

Bis heute      

1970 erhielt Paul Kortmöller den Wanderpokal der Landesgruppe Westfalen für den besten in Westfalen gezogenen Rüden. Paul Kortmöller hatte diesen besten Rüden gezüchtet aus der Hündin „Bettine vom Haus Wolters“, einer Tochter von Edda vom Hoek.

Fritz Müllmann, der stets durch hervorragende Leistungen von sich Reden machte, erhielt 1973 als Lohn für seine Arbeit das Hundeführer-Sportabzeichen in Gold verliehen.

In dieser Zeit fanden die Übungsstunden regelmäßig guten Zuspruch, und es wurde gezielt gearbeitet. Mängel konnten oft durch häufiges Training beseitigt und besondere Fähigkeiten einzelner Hunde gefördert werden. Ein Hund ist an dieser Stelle ganz besonders zu erwähnen, und das ist die Asta von Karl Fauseweh. Karl Fauseweh „verlor“ häufig sein Portemonnaie, und man war immer wieder überrascht, wenn Asta nach kurzer Zeit wieder auftauchte und das Portemonnaie gefunden hatte.

Schutzhund-Prüfungen fanden regelmäßig statt, und zwar eine im Frühjahr und eine im Herbst. Die Fährtenarbeiten wurden abgehalten auf den Äckern nahe der Gaststätte Ruhmöller. Zu den Vorführungen in der Unterordnung und vor allem im Schutzdienst versammelten sich zahlreiche interessierte Zuschauer auf dem Übungsplatz in Sinningen. Im Vereinsheim wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt.

Die Vorsitzenden in dieser Zeit, nach Arnold Neiteler bis 1981, waren: Hugo Dittmer, Otto Ross, Heiner Schlautmann.

1981 waren es dann in erster Linie Wolfgang Albers und Jörg Häuser, die sich lobenswert dafür einsetzten, dass der neue und heute noch bestehende Übungsplatz gleichzeitig mit dem Bau eines neuen Vereinsheimes in Emsdetten an der Borghorster Straße, (ehemals hinter der Gärtnerei Echelmeyer) hergerichtet werden  konnte. Der ordentliche Sport mit dem Deutschen Schäferhund wurde hier schon bald wieder regelmäßig betrieben. Die große Werbetrommel wurde gerührt, und bald entdeckten viele neue Interessenten den Sport mit de Deutschen Schäferhund als ihr Hobby.

Am 31. Oktober 1981 wurde auf dem neuen Übungsgelände die erste Prüfung abgehalten. Viele Hunde hatten bis zu diesem Zeitpunkt das Mindestalte für eine Prüfung noch nicht erreicht, und so waren es nur Wolfgang Albers mit Jim vom Frensdorfer Haar und Jörg Häuser mit Timo von den Weißen Bergen, die aus Emsdetten mit beachtlichem Erfolg an dieser Prüfung teilnahmen. Die übrigen Hunde kamen aus nahegelegenen Nachbar-Ortsgruppen.

Die Mitgliederzahl stieg ständig und somit auch die Zahl der auszubildenden Hunde. Regelmäßig wurden jetzt auch wieder jedes Jahr zwei Schutzhund-Prüfungen durchgeführt.

Im Jubiläumsjahr 1985 wurde im Frühjahr entschieden, das Vereinsheim zu erweitern. Auch hier zeigte sich wieder einmal, dass innerhalb von nur 7 Wochen Bauzeit sehr viel geschafft wurde, weil ohne Ausnahme alle Mitglieder fleißig mit Hand angelegt hatten. Das Vereinsheim umfasst heute einen Aufenthalts- und Schulungsraum, Toilettenanlagen mit Wasserspülung und einen übersichtlichen Geräteraum.

Bei all der vielen Arbeit, und das ist bemerkenswert, wurde die Arbeit mit den Hunden nicht vernachlässigt. Und so geschah es auch, dass in dem Jubiläumsjahr die Ortstgruppe Emsdetten auf der Kreismeisterschaft den 3. Rang erreichte. die Telnehmer aus Emsdetten waren: Wolfgang Albers, Karl-Heinz Schnippe, Manfred Alsmann und Gerd Krüler.

Im Jahr 1985 findet auch bereits zum 3. Mal ein Leistungs-Vergleichs-Wettkampf mit der Ortsgruppe Borne aus Holland statt. Emsdetten ist in diesem Jahr Ausrichter des Wettkampfes.

Es gäbe hier sicherlich noch vieles zu berichten aus den vergangenen 50 Jahren der Vereinsgeschichte, aber diese Chronik soll dem einen oder anderen auch nur Anstoß sein, sich zu erinnern.

Über die Arbeit mit dem Hund hinaus soll aber hier zum Schluss auch noch über einige gesellschaftliche Ereignisse berichtet werde.

Bei der Hochzeit bzw. Silberhochzeit eines Vereinsmitgliedes stehen die Vereinskameraden „mit Hund bei Fuß“ Spalier vor der Kirche.

 Der Verein unterhält einen eigenen Sparklub.

Jeweils am Himmelfahrtstag eines jeden Jahres wird ein Wandertag, Wanderstrecke ca. 10 km, mit der ganzen Familie und den Hunden veranstaltet.

Die internen Karnevals- und Schützenfeste, sowie Jahresabschlussfest,  fehlen selbstverständlich auch nicht.

 

 

 

 
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Stand: 09.08.2017