Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) - Ortsgruppe Emsdetten e.V.-

  

Bis 1969      

1960 war es dann Arnold Neiteler aus Greven, der die Mitglieder des Vereins zu mehr Aktivität aufrief und zu einer ordentlichen Versammlung aufrief. Die erste Versammlung fand statt in dem späteren Vereinslokal „Rittscher“, Königsberger Straße 10. Alle erschienenen Mitglieder und Freunde des Deutschen Schäferhundes waren sich einig, dass der schöne Sport mit dem Deutschen Schäferhund in Emsdetten wieder mehr gefördert werden sollte, und dass ein geregeltes Vereinsleben wieder gewünscht wird

Der Vorstand:

Arnold Neiteler, Münsterstr. 40, Greven           1. Vorsitzender u. Schriftwart
Karl Borgmann; später Aloy Kroll, Saerbeck    Übungswart
Inge Rittscher                                                Kassenwart

 Für nur kurze Zeit wurden auf einer Wiese neben der Gaststätte Reinermann die Übungsstunde abgehalten. Ab Anfang 1961 stellte der Gastwirt Alfons Molkenbur die Wiese hinter seiner Gastwirtschaft in Sinningen hinter der Emsbrücke für die Übungsstunden zur Verfügung. Für alle Mitglieder war es selbstverständlich, sich an den notwendigen Arbeiten, Umzäunung, Grasschneiden, Sprunghürde und Kletterwand aufstellen, sich zu beteiligen. Immer mehr Freunde des Deutschen Schäferhundes fanden den Weg dorthin, und die Mitgliederzahl im Verein stieg ständig.

 
1961 Gruppenaufnahme während einer Übungsstunde

v.l: Arnold Neiteler –Vorsitzender-, Heiner Schlautmann, Josef Tillmann, Norbert Kortmöller, Manfred Middelhoff, Heinz Lösche, Karl-Heinz wolters, Aloys Kroll, Helmut Lehmann

 In den Übungsstunden: donnerstagsabends, samstagsnachmittags und sonntagsvormittags, wurde fleißig trainiert in der Fährtenarbeit, in der unterordnung un schwerpunktmäßig im Schutzdienst. Es dauerte auch bei dieser Aktivität nicht lange, bis die ersten Hundeführer darauf brannte, ihre Ausbildungsergebnisse im Rahmen einer Prüfung einem Leistunsrichter unter Beweis zu stellen. Am 25. und 26. November 1961 kam Herr Karl Casjens aus Emden zur Schutzhund-Prüfung nach Emsdetten, um die Leistungen der im vorgeführten Hunde zu bewerte. Nicht weniger als 19 Hunde aus Emsdetten und den umliegenden Nachbar-Ortsgruppen nahmen an dieser Prüfung teil. Die Teilnehmer aus Emsdetten waren: Arnold Neiteler, Karl Borgmann, Norbert Kortmöller, Hugo Dittmer, Josef Tillmann, Karl-Heinz Wolters, Heiner Schlautmann und Werner Schmäing.

 
1961 am Prüfungstag nach der Siegerehrung

v.l.: Josef Tillmann, Franz Fiedler, Leistungsrichter Carl Casjens, Hugo Dittmer, Frau Fiedler, Frau Wolters, Frau Dittmer, Karl-Heinz Wolters

Vom Erfolg dieser Prüfungen beeindruckt, wurde der Übungsbetrieb in vollem Umfang weitergeführt, denn es sollten ja noch weitere Prüfungen folgen, und die Ergebnisse sollten noch verbessert werden.

Auch die Zucht wurde in dieser Zeit großgeschrieben. Im Jahre 1963 fuhren gemeinsam Hugo Dittmer mit Freia vom Hoek, Josef Bender mit Frigger vom Hoek, Heiner Schlautmann mit Franco vom Hoek und Karl-Heinz Wolters mit Edda vom Hoek zur Landesgruppenschau nach Iserlohn. Alle Hunde wurden mit „sehr gut“ bewertet. Arnold Neiteler hatte diese Hunde gezüchtet aus der zuvor schon einmal erwähnten Hündin „Astrid vom Saccon“.

In 1965 bereits erhielt Karl-Heinz Wolters das „Goldene Hundeführer-Sportabzeichen“. Die Punkte für dieses Hundeführer-Sportabzeichen hatte er gesammelt auf Prüfungen mit seiner Hündin Edda vom Hoek.

Im Sommer 1966 wechselte man von Molkenbur auf den Übungsplatz in Sinningen am Heideweg. Auch der Vereinslokal bei Molkenbur wurde aufgelöst und in die Gaststätte Josef Stapper in Sinningen verlegt. Mit vereinten Kräften wurde dann der Übungsplatz hergerichtet, so dass auch hier schnell wieder mit den Hunden prüfungsmäßig gearbeitet werden konnte.

Die einzelnen Leistungen stiegen an, was auf die gesammelten Erfahrungen der einzelnen Hundeführer zurückzuführen war.

Zum 19.10.1968 lud die Ortsgruppe Reckenfeld ein zu einem Pokalwettkampf in Reckenfeld, zu dem auch die Ortsgruppe Telgte eingeladen war.

Aus Emsdetten nahmen teil: Otto Ross mit June vom Cobblergrund, Karl-Heinz Wolters mit Edda vom Hoek und Hans Ascheberg mit Axel vom Strammen Jop. Diese drei Hundeführer erreichten gemeinsam die höchste Punktzahl und damit den von der Ortsgruppe Reckenfeld gestifteten Wanderpokal.

 
Siegerehrung in Reckenfeld –Pokalwettkampf-

v. l. : Karl-Heinz Wolters, Otto Ross, Hans Ascheberg

 


Im Sommer 1969 wurde mit dem Bau des ersten Vereinsheims begonnen.

Rechzeitig zum Pokalkampf, der in diesem Jahr in Emsdetten ausgetragen wurde (zwischen den Ortsgruppen Reckenfeld, Telgte und Emsdetten), war das Vereinsheim fertiggestellt.

Das neue Vereinsheim, der herrlich gelegene Übungsplatz und die Kameradschaft waren immer neuen Interessenten Veranlassung genug, dem Verein beizutreten und sich am Sport mit dem Deutschen Schäferhund zu beteilige. 

 

 

 
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