Verein für               Deutsche Schäferhunde (SV) - Ortsgruppe Emsdetten e.V.-

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Herbstprüfung des Schäferhundverein Emsdetten
vom 29. - 31. Oktober 2004

War das ein Wochenende!  An drei Tagen konnten die zahlreichen Zuschauer einen Hundesport bewundern, der in seiner Größenordnung im Kreis Steinfurt bestimmt einmalig ist. Insgesamt 30 Hunde, die vom Freitagnachmittag bis zum Sonntagnachmittag dem SV-Leistungsrichter Reimund Klöpper aus Coesfeld vorgeführt wurden, ließen die Zuschauerherzen der Hundesportbegeisterten höher schlagen.

Der Freitagnachmittag stand im Zeichen der Begleithunde. Alle sieben „Debütenten“ erreichten ihr gestecktes Ziel und konnten bereits am Freitagabend diese tolle Leistung gebührend feiern.

Am Samstagmorgen ging es zuerst ins Fährtengelände. Hier zeigten zwei SchH I und ein SchH II Kandidat sehr gute Fährtenleistungen, während die Nervosität  am Vereinsgelände stetig wuchs, zumal weitere zehn Begleithunde auf ihren Start warteten. Am Nachmittag konnte die Zuschauer dann auch sehr gute Unterordnungsleistungen von den Begleithunden  bewundern. Von den siebzehn gestarteten Begleithunden hatten letztendlich am späten Nachmittag sechzehn ihr Ziel erreicht.  Hier war die Freude riesengroß und die positive Stimmung bei den Prüfungsteilnehmern überwältigend.          

Die zwei SchH I Starter zeigten ebenfalls eine sehr gute Leistung. So konnte die erst 11-jährige und damit jüngste Teilnehmerin Sabrina Lilienbecker mit ihrer „Enja“ mit einem Punktestand von 259 (93 - 81 – 85) Punkten und einem Gesamtergebnis  „Gut“ eine sehr gute Prüfung vorweisen und erhielt dafür auch gebührendes Lob der Zuschauer.  

Der beste Teilnehmer des Tages war allerdings Andras Hoffmann, ein Gaststarter,  der mit überzeugendem 284 Punkten ( 97 – 90 – 97) eine tolle Leistung bot und damit auch zweiter in der Gesamtwertung der Prüfung wurde.

Die Ergebnisse bei den zwei Fährtenhunden, die am Sonntagmorgen geführt wurden, waren leider nicht so überwältigend. Ein Prüfungsteilnehmer hatte das Ziel leider nicht erreichen können, doch der zweite Starter konnte mit 72 Punkten und einem „befriedigend“ im Ergebnis den Leistungsrichter überzeugen.    

In der Vielseitigkeitsprüfung wurde in der Fährtenarbeit die höchste Punktzahl mit 98 von 100 möglichen Punkten an Felicitas Brünen mit ihrer Hündin „Branka“ vergeben, die damit auch den Fährtenpokal mit nach Hause nehmen konnte.   

Die beste Unterordnung aus der Ortsgruppe erzielte Franz Stegemann mit seiner Hündin „Bella“ und 97 Punkten, die aber leider nicht gewertet wurden, da die Hündin in der Fährte patzte und hier die nötige Punktzahl nicht erreichte.  

Im Schutzdienst zeigte zum wiederholten und doch letzten Mal der Rüde „Aaron“ mit dem Hundeführer Josef Berning, wie eine gute Prüfung auszusehen hat. Feste, harte Griffe, gute Bewachungsphasen und ein sauberes „Ablassen“ des Schutzarmes honorierte der Leistungsrichter mit 95 Punkten. Dieses Ergebnis war gleichzeitig das beste gewertete Vereinsergebnis im Schutzdienstbereich und wurde auch mit dem Pokal für den besten Schutzdienst belohnt. Leider, so Josef Berning, wird der Hund aus Gesundheits- und Altersgründen an keiner Prüfung mehr teilnehmen. 

Über den Pokal des Tagessiegers freute sich Felicitas Brünen riesig.

Mit ihrer Hündin „Branca“ erreichte sie insgesamt 286 Punkten (98 – 94 - 94) und ein „Gesamt V“ und stellte sich damit an die Spitze der Vereinskollegen. 

Die gradlinige und gleichzeitig faire Richterweise gekoppelt mit einer sehr sympathischen menschlichen Art des Leistungsrichter Reimund Klöpper fand bei den Prüfungsteilnehmern einen so großen Anklang, das sich der Vorstand der Ortsgruppe entschloss, ihn für die geplante Jubiläumsveranstaltung im nächsten Jahr erneut einzuladen.

 
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