Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) - Ortsgruppe Emsdetten e.V.-

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Im Vorfeld zur diesjährigen Herbstprüfung unkten die Wetterfrösche keine guten Vorhersagen für das Prüfungswochenende 2. + 3. November. Trotzdem hatten sich 20 Teilnehmerteams zur Prüfung angemeldet und wollten sich in 5 verschiedenen Prüfungsstufen dem Leistungsrichter Günter Lanfer aus Coesfeld stellen.

Bei der Begrüßung am Samstagmorgen konnte der 1. Vorsitzende die ersten 10 Starter pünktlich um 9,00 h zu dem gemeinsamen Frühstück willkommen heißen. Er gab den Teilnehmern einige Tipps mit auf den Weg und wünschte allen gutes Gelingen bei den bevorstehenden Vorführungen.

Als man ins Fährtenhundgelände fuhr, und die verschiedenen Ackerflächen der Landwirte Mucke und Heitmann in Augenschein nahm, bemerkte jeder, dass uns der Wettergott für den Samstag den vorhergesagten Regen versagte. Bei trockenem Wetter konnten somit die Fährtenleger Reinhard Kock ( Schutzhunde ) und Wolfgang Albers ( Fährtenhunde ) ihre Arbeit versehen. Der am Vormittag noch anwesende Daniel Albers hat bei den Fährtenhunden gekonnt die Verleitungsfährte getreten. Nachdem die Fährten nun gelegt waren, konnten die ersten Starter ihre Vierbeiner dem Leistungsrichter vorführen. Sabrina Lilienbecker, jüngste Teilnehmerin mit gerade erst 9 Jahren führte ihre Fine in der Schutzhundstufe 1 vor. Gekonnt und für ihr Alter sehr geschickt führte sie ihre nur 2 Jahr jüngere Hündin dem Richter vor. Mit lediglich kleinsten Abstrichen wurde sie vom Richter mit 98 Punkten vorzüglich bewertet. Nun wollte auch unser 2. Ausbildungswart und Leistungsrichteranwärter Gerd von der Haar nicht zurückstehen und kopierte die Leistung mit seinem Rüden Muck mit der gleich hohen Punktzahl. Jetzt waren die ersten Schutzhund III Hunde gefragt. Daniel Bröker, erstmalig in SchH 3 geführt, konnte mit seinem Rüden Aaron das höchste Sehr Gut mit 95 Punkten erzielen. Leicht besser machte es das 2. Team in SchH 3 Karl Tillmann mit seinem Hündin Heidi. Sie erzielten bei leichten Punktabstrichen wiederum ein vorzügliches Ergebnis mit 97 Punkten.

Da bis zur Absuche der Fährtenhunde noch einige Zeit verblieb, entschied der Prüfungsleiter Alfons Flüthmann, mit dem Richten der beiden Begleithunde fortzufahren. Der Prüfungsdebütant Klaus Langenstroer mit seinem Rüden Erik und der routinierte Hundeführer Karl-Heinz Schnippe mit seinem jungen Rüden Enzo stellten sich dieser Eingangsprüfung. Klaus hatte bereits vor dem Frühstück, nach Absprache mit der Prüfungsleitung, den für neue Mitglieder vorgeschriebenen Sachkundenachweis mit Bravour abgeleistet. Mit der gleichen Sicherheit konnte Klaus seinen Erik dem Leistungsrichter vorführen, der ihm dann, genauso wie dem Karl-Heinz das gute Bestehen der Unterordnungsleistung bestätigte. Nun entschied der Richter, zu einem belebten Stadtteil zu fahren, um dort den Verkehrsteil abzuleisten. Wiederum zeigten sich hier beide Hunde verhaltensneutral, so das G. Lanfer den sichtlich erleichterten Hundeführern Klaus und Karl-Heinz zum Bestehen der BH- Prüfung gratulieren konnte.

Nun war es an der Zeit, die Fährtenhundfährten aufzunehmen. Die 4 Teilnehmer fuhren mit den zahlreichen Schlachtenbummlern wiederum ins Fährtengelände. Die Auslosung ergab, das die hochträchtige Berner Sennerhündin Emma den Startreigen anführte. Der Hundeführer Dieter van Waasen übernahm die Hündin von ihrer Besitzerin Elke Wittwer und meldete sich dem Leistungsrichter. Dieter führte die Hündin zum Fährtenabgang und setzte Emma dort an. Emma zeigte nur ein kurzes Interesse für die Fährte und kam nach 2 Metern wieder zum Hundeführer zurück. Nach mehrmaligen Versuch brach hier der Leistungsrichter die Vorführung ab und wir mussten leider den ersten Prüfungsausfall verzeichnen. Nun folgte Claudia Wehrmann mit ihrem Hovawart Rüden Kim. Hier schon ein ganz anderes Bild. Ein sehr gefälliger Ansatz und ein im ersten Teil gleichmäßiges, intensives und sicheres Fährten. Der Strassenübergang in das Wechselgelände meisterte das Team ebenso gekonnt wie die Annahme des neuen Geländes. Lediglich eine kurze Unaufmerksamkeit nach der Verleitungsfährte sowie eine kleine Unachtsamkeit auf dem letzten Schenkel verhinderten den Totalerfolg. Mit Vorzüglich 96 Punkten war Claudia allerdings mehr als zufrieden und bedankte sich unverzüglich bei den Fährtenlegern.

Zur Aufnahme der 3. FH Fährte machte Dirk Aupke seinen Rüden Aron startbereit. Dieses Team stellte sich erstmalig dieser Spezialprüfung. Beide konnten aber die in sie gesetzten Erwartungen mehr als erfüllen. Aron suchte die Fährte in einer bestechenden Ruhe und Intensität von Beginn an ab und patzte lediglich an dem Straßenübergang mit Graben. Er erhielt für seine Leistung dennoch ein Sehr Gut mit 92 Punkten.

Zu Beginn der 4. Fährte wussten alle Zuschauer, dass Dieter van Waasen mit seinem zweiten Hund Karsten nicht die Probleme haben wird, wie mit der Emma zu Beginn. Dieter ist als Dauerstarter in den letzten Jahren immer bei uns am Start gewesen und hat immer wieder das Können seines Hundes bewiesen. So auch an diesem Tage. Von Anfang an zeigte der Hund eine intensive Arbeit, gutes Verweisen der Gegenstände und einen gekonnten Straßenübergang. Günter Lanfer bescheinigte beiden die Bestnote an diesem Tage mit Vorzüglich 98 Punkte.

Nach einer verdienten Mittagspause konnten dann die Schutzhunde ihre Arbeit wieder aufnehmen. Das erste Paar in der Unterordnung Gerd und Sabrina zeigte ihre Leistungen gekonnt. Bei Gerd mit seinem Muck fehlten bei einigen Übungen noch die korrekten Abschlüsse und der Rücksprung an der Meterhürde. Er wurde mit Gut 82 Punkten bewertet. Sabrina mit ihrer Fine allerdings absolvierte eine fabelhafte Unterordnung. Fine zeigte sich in allen Prüfungsteilen führig, temperamentvoll und spritzig. Lediglich bei der Meterhürde streifte sie deutlich beim Hin- und Rücksprung. Alle Teilnehmer waren gespannt auf das Ergebnis des LR. Er belohnte die gute Darbietung mit einem Sehr Gut 93 Punkte. Das Publikum bestätigte das Ergebnis des LR mit einem kräftigen Applaus.

Das nächste Team, unser SchH 3 Debütant Daniel Bröker mit seinem Aaron sowie Karl Tillmann mit seiner Heidi zeigten insgesamt gute Leistungen. Hier ist noch die Unerfahrenheit von Daniel zu erwähnen, der für die Sprunghürde ein Ungenügend bekam, weil er seine Grundstellung verlassen hat. Eine Bestrafung, die ihm vielleicht in seiner weiteren sportlichen Laufbahn nie mehr passieren wird. Daniel erhielt Gut 81 Punkte, Karl konnte mit Gut 86 Punkten überzeugen.

Zum Abschluss des 1. Prüfungstages stand noch der Schutzdienst auf dem Programm. Gerd mit seinem Muck führte als erstes. Muck zeigte ein sehr aktives Schutzdienstverhalten mit einem gekonnten Stellen und Verbellen. Der Transport zum Überfall, sowie die Abwehr konnte ebenso gekonnt gezeigt werden wie das sichere ablassen. Die Beanstandungen waren die noch nicht ausgereifte Führigkeit nach den Kampfhandlungen. Gerd wurde mit einem Gut und 83 Punkten für diese Arbeit belohnt. Nun waren die Zuschauer gespannt auf die Jugendliche Sabrina mit ihrer Fine. Viele haben schon gerechnet und das Traumergebnis ermittelt. Sollte Fine für ihre Leistungen mit 95 Punkten belohnt werden, so kann das Team das erste Gesamtvorzüglich dieser Prüfung erreichen. Gespannte Ruhe herrschte als das Team den Übungsplatz betrat und sich beim LR anmeldete. Das Revieren klappte bestens, Fine stellte den Helfer ( Wolfgang Albers ) sicher und verbellte. Das verbellen sollte anhaltender gezeigt werden, so der LR in seiner späteren Beurteilung. Der Transport zum Überfall war leicht lästig und der Griff sollte ruhiger gehalten werden. Beim Nachschicken zeigte Fine ihre Erfahrung und stellte den Helfer sicher, zeigte ein gekonntes Ablassen und bannte anschließend bis Sabrina die Entwaffnung vornahm. Nach dem Seitentransport und dem abmelden beim LR erhielt Sabrina Zwischenapplaus. Der LR zeigte sich nicht beeindruckt von der Publikumssympathie für Sabrina und er beurteilte das Team gekonnt sicher. 95 Punkte und ein hohes Sehr Gut hat der LR diesem sympathisches Team gegeben und somit ein Gesamtvorzüglich mit 286 Punkten.

Nun folgten die beiden SchH 3 Hunde. Sowohl bei Daniel wie auch beim Karl entsprachen die Einzelleistungen im Schutzdienst nicht den gewohnten Leistungen während der Übungsstunden. Beim Aron war es wahrscheinlich der jugendliche Übermut des Hundes, sich den Anweisungen seines Führers zu verwehren, bei der Heidi mit Sicherheit die Cleverness sich diese Unsauberkeiten nur bei Prüfungen heraus zu nehmen. Beide Team erhielten trotzdem noch die Note Gut mit 80 Punkten bei ausgeprägtem TSB.

Hiermit konnte der erste Prüfungstag beendet werden. Die Prüfungsabsolventen konnten anschließend noch ausgiebig über den Prüfungstag diskutieren, so das der Tag des 2. Thekendienstlers Sebastian Albers noch recht lange anhielt.

Am Sonntagmorgen erschienen fast alle Prüfungsteilnehmer nicht nur mit traurigen Gesichtern, sondern auch teilweise bereits bis auf die Haut durchnässt. Das Wetter hatte während der Nacht umgeschlagen, und es regnete Bindfäden. Die Prüfungsleitung zeigte sich besorgt um die Qualität des Fährtengeländes. Bereits vor 4 Jahren hatte man bei ähnlichen Wetterverhältnissen Wasserschlachten auf dem Fährtenacker ausführen können, aber das Absuchen einer Fährte war damals unter diesen Umständen nicht möglich gewesen. Trotzdem begrüßte A. Flüthmann die insgesamt 10 Hundeführer zum gemeinsamen Frühstück und wünschte jedem Teilnehmer den Erfolg, den er sich erhofft hatte.

Im Fährtengelände angekommen, standen dem Leistungsrichter die Fährtenleger Reinhard Kock und Jörg Lilienbecker zur Verfügung. Günter Lanfer entschied, sich der Hilfe seines künftigen LR Kollegen Gerd von der Haar zu ermächtigen, und lies unter seiner Aufsicht die SchH 3 Fährten legen. G. Lanfer ging mit dem Prüfungsleiter und einem Fährtenleger ins SchH 2 Gelände und lies dort die Fährten legen. Die Auslosung ergab, das unser Übungswart Josef Biedenstein mit seinem Rüden Karl mit den Vorführungen beginnen musste . Eine vorzügliche, intensive und gekonnte Arbeit, die vom LR mit 96 Punkten belohnt wurde. Nun musste unser Sorgenkind in der Fährte antreten. Unserem Franz Stegemann mit seiner Hündin Bella, die bereits einmal die Prüfung in der Fährtenarbeit nicht schaffen konnte, galt die Sympathie der nächsten Minuten. Gespanntes Bangen und miteiferndes Hoffen als Franz seine Bella am Abgang ansetzte. Die Hündin nahm die Fährte sicher auf und zeigte eine ebenso gekonnte Leistung wie ihr Vorgänger. Mit Vorzüglich 96 Punkten war der Grundstein für ein gutes Gesamtergebnis gelegt.

Nun wendete sich der LR den SchH 3 Teilnehmern zu. Dem Losglück folgend, durfte Felicitas Brünen mit ihren Hündin Branca den Reigen beginnen. Insider wussten von guten Nasenarbeit dieser Hündin, jedoch auch von der Problematik an den Gegenständen. Heute aber schien es der Hündin zu Gefallen, die Gegenstände anzunehmen und erhielt für ihre Arbeit ein Vorzüglich mit 97 Punkten. Nun durfte Paul Meinering mit seinem Hasko sein Können unter Beweis stellen. Letztendlich waren 96 Punkte Vorzüglich Lohn seiner Arbeit. Das dritte Team Annette Lilienbecker mit ihren Rüden Balu konnte an diesem Tage nicht die von ihm gewohnten guten Leistungen abrufen. Ein wenig unkonzentriert und abgelenkt konnte das Team dennoch ein Sehr Gut mit 94 Punkten erzielen. Mit der gleichen Note, jedoch einen Punkt weniger konnten Gustav Möllmann mit seiner Jana erreichen. Unser Gast aus Saerbeck, Manfred Krüler mit seinem Rüden Khan, hatte an diesem Tage nicht seinen besten Tag erwischt. Einige Unsicherheiten im Fährtenverlauf bestrafte der LR und beurteilte diese Leistung mit einem Gut und 83 Punkten.

Mittlerweile war der Eigentümer des Geländes, Herr Bernhard Spaning, im Fährtengelände erschienen und begutachtete die Vorführungen der Hunde. Er stellte den Vergleich an mit seinen Jagdhunden, die ja viel schneller die Handschuhe und Socken wiederfinden würden. Nach kurzer Erklärung durch den LR, der sich von seiner Seite auch noch recht herzlich dafür bedankte, solch ein großzügiges Gelände zur Verfügung zu haben, konnte man mit dem Richten fortfahren.

Nun waren alle gespannte auf unseren Gast aus Freckenhorst. Milena Jarosova mit ihrem Rüden Jerry hatte vor 3 Wochen auf der LG FH Prüfung einen glänzenden 4. Platz belegen können. Auch dieses Team zeigte eine überzeugende und sichere Arbeit im gesamten Fährtenverlauf. Lediglich der stürmische Ansatz und leichte Fehler auf dem ersten Schenkel beanstandete der LR. Vorzüglich mit 97 Punkten.  Unser Übungswart Stefan Austrup mit seiner Hündin Assi startete als nächstes. Einige Kleinigkeiten mehr als ihr Vorstreiter und das Vorzüglich war futsch. Mit 95 Punkten und der Note Sehr Gut war Stefan allerdings bestens zufrieden. Als letzter Starter durfte nun Josef Berning mit seinem Rüden Aron seine Arbeit zeigen. Eine Kopie der 7. Fährte, wobei der letzte Gegenstand überlaufen wurde. Ein Fehler, der nicht zum ersten Mal bei diesem Team zu beanstanden war. Josef sollte hier unbedingt darauf achten, ansonsten wird er nie in den Genuss der höheren Weihen kommen. Trotzdem war Josef mit dem Gut und 88 Punkten noch recht gut zufrieden.

Durchnässt und leicht unterkühlt fuhren nun alle Beteiligten zum Übungsplatz, wo ein wärmender Kaffee sie erwartete. Da das Mittagessen noch nicht zubereitet war, entschied die Prüfungsleitung noch 4 Unterordnungen vor der Pause durchzuführen. Franz mit Bella und Josef mit Karl starteten als erstes in SchH 2. Was Franz uns mit seinem Hund zeigte war trotz des kühlen Wetters herzerwärmend. Eine korrekte Vorführung, eine temperamentvolle und arbeitsfreudige Hündin, das es Spaß machte, den Vorführungen zu folgen. Die Arbeit wurde vom  LR mit Vorzüglich 96 Punkten belohnt. Hier konnte Josef und Karl nicht anknüpfen. Mit kleinen Fehlern und einigen unkorrekten Ausführungen konnte dieses Gespann mit erreichten 83 Punkte und ein Gut zufrieden sein. Nun folgte Annette mit Balu und Gustav mit Jana. Das erste Gespann fing super an. Machte eine freudige Freifolge und alles schien bestens zu laufen. Dann der erste Fehler beim Sitz, und man merkte es dem Gespann an, heute läuft es nicht richtig. Als dann noch beide Steh- Übungen nicht gezeigt werden konnten, bangten wir um das Ergebnis . Bei der abschließenden Ablage zeigte Balu überhaupt keine Unterordnung und konnte somit das Prüfungsziel nicht erreichen. Wir wissen aus den Übungsstunden, das dieses Team es bedeutend besser kann, aber an diesem Tage war irgendwie der Wurm drin. Macht nichts, weiter üben. Jana zeigte sich von den schlechten Platzverhältnissen stark beeindruckt. Sie zeigte zwar ihre Leistung, jedoch kann auch dieses Team mehr, als sie heute dem Publikum gezeigt hat. Gustav war aber mit den 80 Punkten und der Note Gut zufrieden.

Gestärkt aus der Mittagspause durften nun Felicitas und Josef ihre Hunde vorführen. Branca zeigte ihrer Führerin, das Übungsleistungen mit Prüfungsleistungen nicht immer übereinstimmen. Mit jeder Prüfung lernt der HF hinzu; wie auch bei dieser. Aber trotz der schlechten Wetter- und Platzverhältnisse war das Gespann mit 84 Punkte Gut zufrieden. Mit 8 Punkten weniger und der Note Befriedigend verlies Josef sichtlich erleichtert den Platz. Vor 3 Wochen in Saerbeck zeigte ihm sein Hund keine Apportierübung und konnte damals das Prüfungsziel nicht erreichen.

Paul und Milena als nächstes Paar konnten ihre Übungsleistungen bestätigen. Beim Hasko zeigt sich allmählich sein Alter und seine Bewegungen sind nicht mehr so frisch wie bei den vergangenen Prüfungen. Aber auch er war mit dem Gut und 84 Punkten sichtlich zufrieden. Das erste Sehr Gut am heutigen Tage konnte Milena mit ihrem Jerry erreichen. Der junge Rüde zeigte sich von seiner besten Seite und konnte somit 90 Punkte mit nach Hause nehmen.

Beim letzten Unterordnungspaar Stefan und Manfred spielte  der Wettergott wieder arg mit. Heftige Regenschauer während der beiden Vorführungen beeinträchtigten die Arbeit der Hunde. Der Pechvogel Stefan, dessen Hündin in der Ablage mindestens 5 Punkte verlor, war mehr betroffen, als Manfred mit seinem Khan. Trotzdem konnte Stefan noch ein Gut mit 80 Punkte erzielen und Manfred sogar das zweite Sehr Gut mit 91 Punkten.

Zum abschließenden Schutzdienst hatten sich mittlerweile eine stattliche Anzahl Gäste aus den benachbarten Ortsgruppen eingefunden. Neben den zahlreichen Gästen konnte Wolfgang Albers auch den Leistungsrichter Werner Rapien mit seiner Frau begrüßen. Nach seinen Worten wollte er sein prüfungsfreien Sonntag dazu nutzen, seine Frau zu Kaffee und Kuchen einzuladen. Wo kann man so etwas besser tun, als bei Euch in Emsdetten; so seine Worte.

Den Schutzdienstreigen eröffnete Franz mit seiner Bella. Bella zeigte einen sehr triebhaften Schutzdienst, wobei bei einigen Übungen die Griffe gekonnter gezeigt werden sollten und das Bannen deutlich klarer zum Helfer orientiert sein sollte. Für seine Leistungen bekam das Gespann 88 Punkte Gut , insgesamt 280 Punkte Sehr Gut.

Mit dem gleichen Schutzdienstergebnis folgte Josef mit seinem Karl. Der gröbste Fehler war hier auch das schlechte Bannen und die Abschlüsse in den Übungen. Insgesamt konnte Josef somit 267 Punkte mit der Note Gut erreichen.

Unser Pechvogel der Prüfung, Annette mit Balu, zeigte einen gekonnten Schutzdienst. Lediglich bei der Flucht war Balu zu stürmisch und konnte hier die Flucht nicht sofort verhindern. Mit 91 Punkten Sehr Gut konnte das Team im Schutzdienst wieder gut gefallen.

Jana und Gustav konnten mit 84 Punkten und der Note Gut im Schutzdienst ein respektabeles Ergebnis erzielen. Insgesamt 257 Punkt Gut. Dieses war bereits die dritte erfolgreiche SchH 3 Prüfung dieser jungen Hündin. Glückwunsch!

Überglücklich war Felicitas mit ihrer Branca und den 92 Punkten im Schutzdienst. Hat sie doch hiermit 273 Punkte gesamt und der Note Sehr Gut ein Ergebnis, auf dem sich für die Zukunft aufbauen läst.

Unser bestes Schutzdienstergebnis konnte Josef mit seinem Aron erzielen. 95 Punkte und das höchste Sehr Gut, sind der Lohn für kontinuierliche Schutzdienstarbeit. Insgesamt konnte das Team 259 Punkte Gut erreichen.

Der im Schutzdienst sieggewohnte Hasko konnte an diesem Tage nicht seine Leistungen aus den Vorprüfungen bestätigen. Hier sollte der HF wieder zu einer konzentrierten Arbeit zurückfinden, damit der Erfolg für dieses Gespann wieder zurückkehrt. Insgesamt erhielten beide 266 Punkte Gut.

Mit 91 Punkten im Schutzdienst und insgesamt 278 Punkten und der Note Sehr Gut konnte Milena mit ihrem Jerry als bester SchH 3 Starter dieser Prüfung überzeugen.

Diese Prüfung hat gezeigt, das die Übungsmethode für die Assi mit unserem Stefan die Richtige ist. Mit überzeugenden 86 Punkten Gut und insgesamt 265 Punkte und der Note Gut konnte dieses Gespann trotz der widrigen Wetterverhältnisse zufrieden sein.

Unser Gast aus Saerbeck konnte mit einen Sehr Guten Schutzdienst mit 90 Punkten eine zufriedene Darbietung abgeben. Insgesamt stehen bei ihm 264 Punkte mit der Note Gut.

Bei der abschließenden Siegerehrung bedankte der 1. Vorsitzende beim LR G. Lanfer für die Übernahme der Richtertätigkeit für diese Prüfung. Er stellte weiter heraus, das uns mit G. Lanfer noch eine Besonderheit verbindet. Er ist der einzige noch amtierende Leistungsrichter Westfalens, der noch auf unserem alten Übungsgelände in Sinnigen eine Prüfung gerichtet hat. Wolfgang hat daraufhin eine weitere Einladung an den LR ausgesprochen, das Amt während der Herbstprüfung 2004 zu übernehmen. G. Lanfer sagte sofort zu.

Weiterhin bedankte sich Wolfgang bei den zahlreichen Hundeführern, die es erst ermöglichen, eine Prüfung in solch einem großen Rahmen durchzuführen. Besondere Dank gilt den Gästen aus Freckenhorst, Saerbeck, Rheine und von DVG MV Emsdetten. Ein Dank ging auch an die Hundesportler, die ihren jungen Hund auf einer BH- Prüfung in den Nachbarortsgruppen geführt haben, um bei uns den Platz für weitere Schutzhunde freizuhalten.

Den Frauen unserer Ortsgruppen gilt wie immer der Dank für die gute und aussreichende Beköstigung während der Prüfung.

Den Landwirten, die wie immer unser Fährtengelände zur Prüfung präparieren gilt ebenso unser Dankeschön , wie den Jagdpächtern. Namentlich sind zu erwähnen: Bernhard Spaning, Albert Mucke und Heinz Heitmann

Sieger der Zweitagesveranstaltung wurde die Jugendliche Sabrina Lilienbecker mit 286 Punkten Vorzüglich. Sie erhielt auch den Pokal für die beste Fährte und den besten Schutzdienst.

Zweiter Platz ging an Dieter van Waasen mit FH 1 Vorzüglich 98 Punkte.

Dritter Platz Claudia Wehrmann mit FH 1 Vorzüglich 96 Punkte. Sie erhielt auch den Ortgruppenpokal für den besten Fährtenhund.

Platz 4 erhielt Franz Stegemann mit 280 Punkte Sehr Gut. Er konnte den Pokal für die beste Unterordnung für sich beanspruchen.

Die weiteren Ergebnisse in nebenstehender Ergebnisliste.

Den Fairnesspreis konnte der LR dem Sportsfreund Dirk Aupke überreichen. Er zeichnete sich damit aus, das er im Vorfeld der Veranstaltung die Hundeführer intensiv unterstützt hat.

Der Vorsitzende lud danach noch alle Anwesenden ein, noch einige Zeit in geselliger Runde zu verbringen. Ansonsten wünschte er allen einen guten nach Hause Weg und ein gesundes Wiedersehen bei einer der nächsten Veranstaltungen.

 
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Stand: 09.08.2017